Disposition auslagern — Handwerk
Dieselbe Arbeit für Handwerksbetriebe: Kundentermine koordinieren, Touren planen, Monteure informieren.
Wir kontaktieren Ihre Empfänger, stimmen Lieferzeitfenster ab und geben die Rückmeldung an Ihre Disposition. Am Vortag, in Ihrem Namen, mit Ihrer Liste — und mit der Rückmeldung, wer erreicht wurde und wer nicht. Fester Monatspreis, keine Abrechnung je Anruf, keine Anbindung an Ihr System nötig.
Avisierung lohnt sich da, wo eine gescheiterte Zustellung richtig weh tut. Wo die zweite Anfahrt nichts kostet, brauchen Sie uns nicht.
Ein Preis, ein Rechnungsposten im Monat. Sie geben das Telefonieren ab, nicht die Disposition — wo die Grenze verläuft, steht im Angebot, bevor Sie unterschreiben.
Sie schicken uns morgens die Sendungen für den Folgetag als Liste — Excel oder CSV, wie es aus Ihrem System herausfällt. Wir telefonieren, tragen das Ergebnis je Sendung in dieselbe Liste ein und schicken sie zweimal am Tag zurück. Was Sie damit in Ihrem System machen, bleibt bei Ihnen.
Das klingt altmodisch und ist Absicht. Eine Anbindung an Ihr Transportmanagementsystem kostet Wochen, bevor der erste Anruf läuft, und muss bei jedem Update wieder angefasst werden. Mit Listen sind wir in fünf Werktagen am Telefon. Wenn sich das bewährt, können wir später über mehr reden — nicht vorher.
Die Zeitfenster, in die wir Empfänger einbuchen, gehören während unserer Anrufzeit uns allein — weder Ihre Disposition noch ein zweiter Dienstleister verschiebt dort etwas.
Der Grund ist praktisch. Wir sagen einem Empfänger am Telefon ein Fenster zu. Wird es eine Minute später umgelegt, steht Ihr Fahrer vor einer verschlossenen Tür, und der Empfänger hat beim nächsten Mal keinen Grund mehr, ans Telefon zu gehen.
Was Sie selbst umplanen müssen, planen Sie vor oder nach unserer Anrufzeit um, oder Sie sagen uns Bescheid. Passiert es doch einmal, räumen wir es auf: Wir rufen den Empfänger an und stimmen neu ab. Dieser Anruf zählt gegen das Tageskontingent wie jeder andere auch.
Fünf Werktage zwischen Unterschrift und erstem Anruf. Was in der Zeit passiert:
Ihre Disposition telefoniert nicht mehr und kommt wieder zum Disponieren. Ihre Fahrer stehen seltener vor verschlossenen Türen, und Sie sehen je Sendung, woran es lag, wenn doch.
Sie buchen eine Größe: reservierte Anrufzeit am Tag und eine Höchstzahl an Avisierungen am Tag. Beides ist gedeckelt, damit Sie wissen, was Sie zahlen, und wir wissen, was wir leisten.
Alle Preise netto. Bei voller Auslastung entspricht das rund 5,50 € je Avisierung im Basispaket und rund 4,20 € im Plus-Paket. Die gebuchte Anrufzeit liegt im Standard-Zeitfenster Montag bis Freitag, 08:00 bis 18:00 Uhr; innerhalb dieses Fensters kostet kein Anruf extra. Anruftage sind Montag bis Freitag, ohne bundeseinheitliche Feiertage. Nicht genutzte Anrufzeit und nicht genutzte Avisierungen werden nicht auf den nächsten Tag oder Monat übertragen. Die Rechnung läuft im Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG: Sie zahlen uns keine Umsatzsteuer, melden sie selbst an und ziehen sie im gleichen Schritt ab.
Die Anrufzeit am Tag und die Zahl der Avisierungen am Tag. Ist eine davon erreicht, ist der Tag zu Ende. Wir dehnen nichts und wir rechnen nichts nach. Brauchen Sie mehr, wechseln Sie ins nächste Paket — das ist der einzige Weg nach oben, auch in der Vorweihnachtszeit. Die gebuchte Anrufzeit ist reservierte Kapazität für Ihre Sendungen, kein ganztägig besetzter Arbeitsplatz: Wir avisieren für Sie innerhalb des gebuchten Fensters — eine allgemeine Telefonzentrale für Ihr Haus sind wir auch in dieser Zeit nicht.
Als Avisierung zählt jede Sendung, die wir in die Hand nehmen — auch die, bei der nach drei Versuchen niemand rangeht. Die Arbeit ist dieselbe, und alles andere wäre eine Rechnung, bei der Sie für Erfolg zahlen, den wir nicht allein in der Hand haben.
Welche Erreichbarkeitsquote bei Ihren Empfängern herauskommt, sagen wir vorher nicht zu. Das hängt an Ihren Telefonnummern und Ihrer Empfängerstruktur. Nach zwei Wochen wissen wir es und legen Ihnen die Zahlen vor.
Der Anruf beim Empfänger dient der Abwicklung einer Lieferung, die er bestellt hat. Das ist Vertragserfüllung und kein Werbeanruf — die Einwilligungspflicht aus § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG, an der Telefonaktionen sonst scheitern, greift hier nicht. Das macht das Geschäft für beide Seiten erheblich ruhiger als eine Terminaktion im Vertrieb.
Zwei Dinge bleiben trotzdem: Wir unterdrücken die Rufnummer nicht (§ 15 Abs. 2 TDDDG), und vor dem Start schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Die Empfängerdaten bleiben Ihre Daten; wir verarbeiten sie nur für die Avisierung und löschen sie nach Ablauf der vereinbarten Frist.
Sobald im selben Gespräch etwas beworben werden soll — ein Zusatzservice, ein Abonnement, ein Folgeangebot —, ist es keine reine Avisierung mehr, und die Regeln aus dem Werberecht gelten wieder. Dann sprechen wir vorher darüber.
Wie viele Ihrer Sendungen haben überhaupt eine brauchbare Telefonnummer? Liegt die Quote unter siebzig Prozent, ist Avisierung am Telefon das falsche Werkzeug, und wir sagen Ihnen das, bevor Sie Geld ausgeben.
Bei voller Auslastung rund 5,50 € im Basispaket und rund 4,20 € im Plus-Paket. Abgerechnet wird aber nicht je Avisierung, sondern als fester Monatspreis mit einem Deckel auf die Zahl der Avisierungen am Tag.
Nein, und wir wollen auch keine. Sie schicken uns die Sendungen für den Folgetag als Liste aus Ihrem Transportmanagementsystem, Excel oder CSV. Wir tragen das Ergebnis je Sendung ein und schicken die Liste zweimal am Tag zurück. Eine Schnittstelle kostet Wochen, bevor der erste Anruf läuft — mit Listen sind wir in fünf Werktagen am Telefon.
Für alles, wo eine gescheiterte Zustellung richtig weh tut: Stückgut, Zwei-Mann-Handling, Möbel, Küchen, weiße Ware, Sperrgut. Im Paket- und KEP-Geschäft lohnt es sich nicht — da ist eine automatische Benachrichtigung billiger als jedes Gespräch, und das sagen wir Ihnen auch im Erstgespräch.
Die bekommen einen zweiten und dritten Versuch zu anderen Tageszeiten, ohne Aufpreis. Geht danach niemand ran, melden wir das je Sendung zurück, damit Ihre Disposition entscheiden kann. Als Avisierung zählt die Sendung trotzdem — die Arbeit war dieselbe.
Vermutlich, aber wir sagen keine Zahl zu. Wie viel es bringt, hängt daran, wie viele Ihrer Sendungen überhaupt eine brauchbare Telefonnummer haben und wie eng Ihre Zeitfenster sind. Nach zwei Wochen sehen Sie die Zahlen und können selbst rechnen.
Ja. Privatempfänger auf der letzten Meile erreichen Sie zwischen 17 und 20 Uhr deutlich besser als vormittags. Anrufzeit nach 18 Uhr kostet 15 % Aufschlag auf das Paket, weil sie außerhalb der normalen Arbeitszeit liegt.
Nein. Der Anruf dient der Abwicklung einer Lieferung, die der Empfänger bestellt hat — das ist Vertragserfüllung und kein Werbeanruf. Die Einwilligungspflicht aus § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG greift hier nicht. Sobald im selben Gespräch etwas beworben werden soll, ändert sich das, und darüber sprechen wir vorher.
Fünf Werktage nach Vertragsunterzeichnung. In der Zeit klären wir das Listenformat, die Zeitfenster, was zugesagt werden darf und wie die Rückmeldung bei Ihnen ankommt.
15 Minuten, Ihre Sendungszahlen und Ihre Fehlfahrtquote — danach wissen Sie, ob sich das trägt. Wenn nicht, sagen wir Ihnen das auch.
15 Minuten, direkt mit Martin. Kein Verkaufsgespräch — wenn es bei Ihnen nicht passt, sagen wir das im Gespräch. Schriftlich geht auch: termine@tourcoord.de