Für Versicherung und Finanzberatung

Terminvereinbarung für
Versicherung und Finanzberatung

Die Termine machen wir. Beraten machen Sie. Terminierung ist die Arbeit, die keiner machen will: Ihr Bestand liegt da, und das Telefonieren bleibt liegen, weil ein Beratungsgespräch immer wichtiger ist als der nächste Anruf. Wir telefonieren die Liste ab und vereinbaren Termine — online über Teams oder am Telefon, je nachdem, was Ihr Kunde lieber mag. In Ihrem Namen, über Ihre Telefonie, eingetragen in Ihren Kalender. Fester Monatspreis, keine Stundenzettel.

Fester Monatspreis Keine Stundenabrechnung Einsatzbereit in 5 Werktagen
Ehrlich zuerst

Wann sich das rechnet — und wann nicht

Terminvereinbarung auszulagern lohnt sich, wenn das Telefonieren Ihnen laufend Stunden wegnimmt, die in einem Beratungsgespräch mehr wert wären. Es lohnt sich nicht, wenn es gar nicht so viel zu telefonieren gibt.

Dafür spricht

  • Sie haben einen Bestand oder eine Liste, die liegen bleibt, weil niemand Zeit hat anzurufen — egal ob Makler, Vermittler in Ausschließlichkeit oder Finanzberatung.
  • Ihre Termine sind Online- oder Telefontermine — Sie müssen nicht fahren.
  • Sie oder Ihr Außendienst telefonieren selbst und verlieren die Stunden, in denen Sie beraten könnten.
  • Jahresgespräche, Anpassungen und Wiedervorlagen schieben sich Quartal um Quartal.
  • Sie wollen eine feste monatliche Größe statt Stundenzettel und Nachberechnung.
  • Eine eigene Kraft dafür einzustellen lohnt bei Ihrem Volumen noch nicht.

Dann lassen Sie es

  • Ihre Liste hat keine dokumentierte Einwilligung. Dann darf dort niemand anrufen, wir auch nicht.
  • Sie brauchen jemanden, der berät, vermittelt oder abschließt. Das machen wir nicht und dürfen es nicht.
  • Sie brauchen drei Termine im Monat. Dafür lohnt kein Paket.
  • Sie wollen eine weisungsgebundene Person im eigenen Büro. Das ist eine Stelle, kein Dienstleister.
Der Umfang

Was im Paket steckt

Ein Preis, ein Rechnungsposten im Monat. Sie geben die Arbeit ab, nicht die Entscheidungen — wo die Grenze verläuft, steht im Angebot, bevor Sie unterschreiben.

Das übernehmen wir

  • Die Anrufe — in Ihrem Namen, über Ihre Rufnummer
  • Nachfassen: Wer nicht rangeht, bekommt einen zweiten und dritten Versuch zu anderen Tageszeiten
  • Die Terminvereinbarung für Online- und Telefontermine
  • Den Eintrag in Ihren Kalender und die Pflege Ihrer Liste oder Ihres Maklerverwaltungsprogramms
  • Die Bestätigung an den Kunden, sobald der Termin steht — nicht am Vortag, sondern sofort
  • Erinnerung am Tag davor und eine Stunde vorher. Online-Termine platzen sonst
  • Absagen und Verschiebungen, einschließlich neuem Termin
  • Den Wochenbericht: Anrufe, Erreichte, Termine, Absagen, nicht wahrgenommene Termine

Das bleibt bei Ihnen

  • Die Beratung, die Vermittlung und der Abschluss
  • Die Liste — und der Nachweis, dass angerufen werden darf
  • Die Gesprächsregeln: was angekündigt wird, was nicht gesagt werden darf
  • Die Zeitfenster freizuhalten, in die wir eintragen — während unserer Anrufzeit gehören sie uns
  • Ihre Telefonie und Ihr Verwaltungsprogramm. Wir arbeiten darin, wir ersetzen es nicht
  • Alles, was Sie außerhalb unserer Anrufzeit selbst in den Kalender eintragen

Wir vereinbaren Termine. Wir beraten nicht.

Am Telefon wird ein Termin vereinbart und sonst nichts. Keine Produkte, keine Konditionen, keine Einschätzung zu einem bestehenden Vertrag — auch dann nicht, wenn der Kunde danach fragt. Dafür gibt es eine feste Antwort, die Sie uns vorgeben, und die lautet sinngemäß: Das bespricht Ihr Berater mit Ihnen im Termin.

Das ist keine Bescheidenheit, sondern die Grenze, die Ihre Zulassung zieht. Sie bleibt auch dann unverrückbar, wenn es im Einzelfall den Termin kosten würde.

Wir arbeiten in Ihrem System, nicht in unserem

Haben Sie eine Telefonanlage und ein Maklerverwaltungsprogramm, benutzen wir die. Sie legen uns einen Zugang an, so wie Sie es für einen neuen Mitarbeiter auch täten. Sie müssen nichts umstellen, nichts dazukaufen und kein zweites System pflegen.

Auftraggeber ist TourCoord, nicht eine einzelne Person. Wer die Anrufe führt, entscheiden wir — fällt jemand aus, fällt der Dienst nicht aus. Einen festen Ansprechpartner, der Ihr Geschäft kennt, haben Sie trotzdem.

Während wir telefonieren, trägt sonst niemand ein

Die Zeitfenster, in die wir Termine legen, gehören während unserer Anrufzeit uns allein — weder Sie noch Ihr Büro noch ein zweiter Dienstleister trägt dort etwas ein.

Der Grund ist nicht Prinzipienreiterei. Wir sagen einem Kunden am Telefon einen Termin zu. Ist der Platz in dem Moment schon weg, stehen wir als die da, die nicht wissen, was sie tun — und Ihr Kunde hört das. Einmal reicht, damit er beim nächsten Anruf nicht mehr rangeht.

Was Sie selbst eintragen wollen, tragen Sie vor oder nach unserer Anrufzeit ein, oder Sie sperren die Zeit vorher. Passiert es doch einmal, räumen wir es auf: Wir rufen den Kunden an und legen den Termin neu. Dieser Termin zählt dann gegen das Tageskontingent wie jeder andere auch.

So läuft es

Vom Erstgespräch bis zum ersten Termin im Kalender

Fünf Werktage zwischen Unterschrift und erstem Anruf. Was in der Zeit passiert:

1. Erstgespräch, 15 Minuten Wir sehen uns Ihre Liste an und fragen als Erstes, woher die Kontakte stammen und was die Leute unterschrieben haben. Passt es nicht, sagen wir das hier.
2. Gesprächsregeln festlegen Was angekündigt werden darf, was nicht gesagt werden darf, welche Antwort kommt, wenn der Kunde am Telefon inhaltliche Fragen stellt. Das geben Sie vor, wir halten uns daran.
3. Zugänge und Zeitfenster Sie legen uns einen Zugang zu Telefonie und Kalender an, so wie für einen neuen Mitarbeiter. Gemeinsam legen wir die Zeitfenster fest, in die wir Termine eintragen dürfen — und die während unserer Anrufzeit niemand sonst belegt.
4. Erste Anrufwoche Wir telefonieren, vereinbaren Termine, bestätigen sofort und erinnern vor dem Termin. Absagen und Verschiebungen laufen über uns, einschließlich Ersatztermin.
5. Nach zwei Wochen: die Zahlen Anrufe, Erreichte, Termine, Absagen, nicht wahrgenommene Termine. Erst dann wissen wir beide, was Ihre Liste hergibt — vorher sagt Ihnen das niemand seriös.

Was Sie davon haben

Sie telefonieren nicht mehr selbst und verlieren keine Beratungsstunde mehr an die Terminierung. Was Sie bekommen, sind Termine in Ihrem Kalender und einmal in der Woche die Zahlen dazu.

Preise

Feste Monatspreise, harte Grenzen

Sie buchen eine Größe: reservierte Anrufzeit am Tag und eine Höchstzahl an Terminen am Tag. Beides ist gedeckelt, damit Sie wissen, was Sie zahlen, und wir wissen, was wir leisten.

Die Pakete

Starter — 2 Std. Anrufzeit am Tag, höchstens 4 Termine2.990 € / Monat
Business — 4 Std. Anrufzeit am Tag, höchstens 8 Termine5.490 € / Monat
Premium — 8 Std. Anrufzeit am Tag, höchstens 16 Termine8.990 € / Monat
Darüber — ab 17 Termine am Tag, nach Abspracheab 11.990 € / Monat
Zeitfenster erweitern — Anrufzeit auch nach 18 Uhr+ 15 % auf das Paket
Einrichtung & Onboarding, einmalig699 €
Aktion bis 30.11.2026 — Einrichtung bei Beauftragunginklusive
Mindestlaufzeit 3 Monate, danach 4 Wochen Fristmonatlich kündbar

Was nicht extra kostet

Urlaub, Krankheit, Einarbeitungim Preis
Nachfassen und Wiedervorlagenim Preis
Bestätigungen und Erinnerungen an Ihre Kundenim Preis
Absagen, Verschiebungen, Ersatztermineim Preis
Wochenbericht mit Zahlenim Preis
Stundenzettel, Nachberechnung, Zuschlägegibt es nicht

Alle Preise netto. Die gebuchte Anrufzeit liegt im Standard-Zeitfenster Montag bis Freitag, 08:00 bis 18:00 Uhr; innerhalb dieses Fensters kostet kein Anruf extra. Anruftage sind Montag bis Freitag, ohne bundeseinheitliche Feiertage. Nicht genutzte Anrufzeit und nicht genutzte Termine werden nicht auf den nächsten Tag oder Monat übertragen. Die Rechnung läuft im Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG: Sie zahlen uns keine Umsatzsteuer, melden sie selbst an und ziehen sie im gleichen Schritt ab.

Zwei Grenzen, und es gilt die, die zuerst erreicht ist

Die Anrufzeit am Tag und die Zahl der Termine am Tag. Ist eine davon erreicht, ist der Tag zu Ende. Wir dehnen nichts und wir rechnen nichts nach. Brauchen Sie mehr, wechseln Sie ins nächste Paket — das ist der einzige Weg nach oben, und davon machen wir keine Ausnahme, auch nicht für einen guten Monat. Die gebuchte Anrufzeit ist reservierte Kapazität für Ihren Betrieb, kein ganztägig besetzter Arbeitsplatz: Wir telefonieren für Sie innerhalb des gebuchten Fensters — eine allgemeine Telefonzentrale für Ihr Haus sind wir auch in dieser Zeit nicht.

Wie viele Termine am Ende herauskommen, sagen wir vorher nicht zu. Das hängt an Ihrer Liste, und niemand, der sie nicht kennt, kann das seriös versprechen. Nach zwei Wochen wissen wir es und legen Ihnen die Zahlen vor.

Bevor der erste Anruf läuft

Die Einwilligung ist die Bedingung

Werbeanrufe bei Privatpersonen sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung zulässig (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG). Für Bestandskunden gibt es beim Telefon keine Ausnahme — die für E-Mail nach § 7 Abs. 3 UWG greift hier nicht. Als Werbender dokumentieren Sie die Einwilligung nach § 7a UWG und bewahren den Nachweis fünf Jahre auf. Bußgelder reichen bis 300.000 € (§ 20 UWG).

Praktisch heißt das: Ihre Liste bekommt ein Feld für die Einwilligung. Wir rufen nur Kontakte an, die dort gekennzeichnet sind — oder Gewerbekunden, bei denen ein konkretes, auf Ihr Angebot bezogenes Interesse anzunehmen ist. Dass Kontaktdaten öffentlich abrufbar sind, genügt dafür nicht (BVerwG, Urteil vom 29.01.2025, Az. 6 C 3.23). Alles andere bleibt liegen.

Die Rufnummer unterdrücken wir nicht (§ 15 Abs. 2 TDDDG). Vor dem Start schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO; verantwortlich für die Daten bleiben Sie.

Die Frage, die wir im Erstgespräch als Erstes stellen

Woher stammen die Kontakte, und was haben die Leute unterschrieben? Wenn die Antwort nicht klar ist, fangen wir nicht an. Uns kostet ein Auftrag, den wir absagen, einen Monat. Sie würde er deutlich mehr kosten.

Häufige Fragen

FAQ

Was kostet die Terminierung je Termin?

Wir rechnen nicht je Termin ab, sondern monatlich. Rechnerisch landen Sie im Starter-Paket bei rund 36 € je Termin und im Premium-Paket bei rund 27 €, wenn Sie die Termine am Tag auch wirklich abrufen. Der feste Preis steht trotzdem im Vertrag, nicht der Stückpreis.

Warum keine Abrechnung je Termin?

Weil das die falschen Anreize setzt. Wer je Termin bezahlt wird, macht Termine — auch die, bei denen der Kunde am Telefon schon dreimal Nein gesagt hat. Solche Termine kosten Sie mehr Zeit, als sie einbringen. Bei einem festen Monatspreis haben wir keinen Grund, Ihnen einen Termin aufzuschwatzen, den Sie nicht wollen.

Wie viele Termine schaffen Sie am Tag?

Gedeckelt sind 4, 7 oder 10 Termine am Tag, je nach Paket. Wie viele tatsächlich herauskommen, hängt an Ihrer Liste, und das sagt Ihnen niemand seriös vorher. Nach zwei Wochen wissen wir es und legen Ihnen die Zahlen vor.

Dürfen Sie meine Bestandskunden einfach anrufen?

Nein, nicht ohne dokumentierte Einwilligung. Beim Telefon gibt es keine Bestandskundenausnahme — die aus § 7 Abs. 3 UWG gilt nur für E-Mail. Sie brauchen für jeden Kontakt eine Einwilligung nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG und müssen sie nach § 7a UWG fünf Jahre lang nachweisen können. Ihre Liste bekommt dafür ein Feld, und wir rufen nur an, was dort gekennzeichnet ist.

Machen Sie auch Kaltakquise aus gekauften Adressen?

Nur wenn die Einwilligung belegbar ist. Bei gekauften Listen ist sie das oft nicht, und dann fangen wir nicht an. Dass Kontaktdaten öffentlich abrufbar sind, reicht nicht — das hat das Bundesverwaltungsgericht am 29.01.2025 noch einmal klargestellt (Az. 6 C 3.23).

Arbeiten Sie auch für Ausschließlichkeitsvertreter?

Ja. Ob Makler, gebundener Vermittler oder Finanzberatung macht für die Terminierung keinen Unterschied — wir vereinbaren Termine, wir beraten und vermitteln nicht. Was am Telefon gesagt werden darf, geben Sie vor, und daran halten wir uns auch dann, wenn es einen Termin kostet.

Was ist der Unterschied zu einem Callcenter?

Ein Callcenter arbeitet nach Skript und wird nach Menge bezahlt. Wir arbeiten in Ihrem Kalender und werden nach Monat bezahlt. Außerdem telefoniert bei uns nicht jeden Tag jemand anderes: Sie haben einen festen Ansprechpartner, der Ihr Geschäft kennt — fällt er aus, übernimmt jemand von uns, und der Dienst läuft weiter.

Wie schnell können wir starten?

Fünf Werktage nach Vertragsunterzeichnung. In der Zeit klären wir Liste, Einwilligungen, Gesprächsregeln, Zeitfenster und die Zugänge zu Ihrer Telefonie und Ihrem Maklerverwaltungsprogramm.

Kostenlos & unverbindlich

Rechnen wir es einmal durch

15 Minuten, und Sie wissen, ob sich das bei Ihrer Liste und Ihrem Terminvolumen lohnt. Wenn nicht, sagen wir Ihnen das auch.

15 Minuten, direkt mit Martin. Kein Verkaufsgespräch — wenn es bei Ihnen nicht passt, sagen wir das im Gespräch. Schriftlich geht auch: termine@tourcoord.de