Sanitär & Heizung
Zwei Kalender nebeneinander: die Wartungsliste, die planbar ist, und der Ausfall, der es nicht ist.
Die Disposition machen wir. Das Handwerk machen Sie. Externe Disposition und Tourenplanung für Handwerksbetriebe: Wir koordinieren die Kundentermine, planen die Touren Ihrer Monteure, rufen bei Verschiebungen an und halten fest, was zurückkommt. Remote, zum festen Monatspreis, ohne dass jemand bei Ihnen ein neues Programm lernen muss.
Die meisten Inhaber, die uns anrufen, planen selbst. Abends, nach der Baustelle, mit dem Handy in der einen und dem Kalender in der anderen Hand. Die Frage ist selten, ob das gut läuft — sondern ob man es abgeben kann, ohne die Kontrolle über den eigenen Betrieb zu verlieren.
Besonders eingearbeitet sind wir bei Sanitär und Heizung, Elektro, GaLaBau, Klimatechnik, Rohrreinigung und Dachdeckern. Bau, Gebäudereinigung, Gebäudetechnik und Kundendienst gehen genauso — ob Ihre Leute Monteure, Servicetechniker oder Kolonnen heißen, ändert an der Arbeit nichts, nur das Vokabular ist ein anderes.
Auslagern ist kein Selbstzweck. Es lohnt sich, wenn die Koordination im Betrieb laufend Zeit frisst, die woanders mehr wert wäre. Es lohnt sich nicht, wenn es gar nicht so viel zu koordinieren gibt.
Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, sagen wir das im Erstgespräch — und nicht erst nach der Vertragsunterschrift.
Der häufigste Irrtum: Auslagern heißt, die Verantwortung abzugeben. Tut es nicht. Sie geben die Arbeit ab, nicht die Entscheidungen. Wo genau die Grenze verläuft, halten wir im Angebot schriftlich fest — Sie entscheiden, welche Aufgaben ausgelagert werden.
Zwischen Ihrer Unterschrift und der ersten Tour, die wir planen, liegen fünf Werktage. Das ist keine Einführungsphase mit Schulungen — es ist die Zeit, die wir brauchen, um Ihren Betrieb zu verstehen und die Daten zu übernehmen. Die fünf Tage sind unsere Seite; das eine, was von außen dazukommt, steht bei Tag 2–3.
Wie viele Monteure, welches Gewerk, wie sieht eine typische Woche aus. Danach wissen beide Seiten, ob es passt.
Wir gehen Ihre Abläufe durch und schreiben mit: Wer darf was? Was ist bei Ihnen ein Notfall? Welche Kunden brauchen Sonderbehandlung?
Kundenliste, Monteurdaten, laufende Aufträge. In welcher Form sie vorliegen, ist zweitrangig — Excel ist auch eine Form.
WhatsApp Business und E-Mail richten wir ein; ausgehend telefonieren wir ab sofort für Sie. Sollen auch Anrufe Ihrer Kunden bei uns ankommen, bestellen Sie dafür eine Rufumleitung Ihrer Nummer auf unsere — geschaltet wird sie von Ihrem Telefonanbieter, nicht von uns. Wir sagen Ihnen genau, was Sie bestellen müssen; Vertrag und Kosten bleiben bei Ihnen. Haben Sie bereits einen SIP-/VoIP-Anschluss, läuft es auch direkt darüber.
Wir planen die kommende Woche und legen sie Ihnen vor. Sie korrigieren, wo wir Ihren Betrieb noch nicht richtig verstanden haben.
Ab hier kommen die Tagesaufträge von uns, wir terminieren Ihre Kunden und die Rückfragen laufen bei uns auf. Sie bekommen die Übersicht, nicht die Arbeit. Sobald Ihr Anbieter die Rufumleitung geschaltet hat, kommen auch die Anrufe Ihrer Kunden hier an — wir prüfen an dem Tag, dass sie wirklich ankommen.
Ihre Kundenliste, die Daten Ihrer Monteure und die laufenden Aufträge — mehr nicht. Der zeitaufwendigste Teil ist der Onboarding-Termin, und der dauert etwa eine Stunde. Die einmalige Einrichtung ist mit 699 € ausgewiesen und steht im Angebot, bevor Sie unterschreiben. Bei Beauftragung bis zum 30.11.2026 ist die Einrichtung und das Onboarding im Wert von 699 € inklusive.
Ein einziger Schritt geht über Ihren Schreibtisch hinaus: Wenn Anrufe Ihrer Kunden bei uns ankommen sollen, bestellen Sie die Rufumleitung bei Ihrem Telefonanbieter. Das ist ein Anruf oder ein Formular — welche Nummer wohin, sagen wir Ihnen wörtlich, und danach prüfen wir gemeinsam, dass die Anrufe ankommen. Wie lange Ihr Anbieter dafür braucht, entscheidet er; deshalb versprechen wir dafür keinen Termin.
Der Vergleich, den fast jeder anstellt — und den fast jeder zu kurz rechnet, weil er nur das Bruttogehalt gegen unseren Monatspreis hält. Tragen Sie die Zahlen Ihrer eigenen Lohnbuchhaltung ein; gerechnet wird mit Ihren Werten, nicht mit unseren.
Nicht eingerechnet sind Urlaub und Krankheit, die Einarbeitungszeit und die Kosten einer Nachbesetzung. Genau diese Posten stehen unten — sie lassen sich schlecht in eine Zahl fassen, fallen aber an.
Alle Preise netto. Unsere Leistungen unterliegen dem Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG) — als Unternehmer in Deutschland führen Sie die Steuer selbst ab. Nicht im Festpreis enthalten sind Abend-, Nacht- und Wochenendbereitschaft, außergewöhnlich hohes Anrufvolumen und Sonderprojekte; diese Positionen stehen mit ihrem Preis auf der Preisseite.
Eine eigene Dispositionskraft kostet inklusive Lohnnebenkosten oft deutlich mehr als 4.000 € im Monat — plus Einarbeitung, Urlaubs- und Krankheitsvertretung. Das ist eine Erfahrungsgröße, keine Zusage, und sie hängt an Ihrer Region und Ihrem Tarif. Der Punkt ist nicht die einzelne Zahl: Es ist die Frage, ob Sie eine feste Stelle mit allem, was daran hängt, gegen eine monatlich kündbare Leistung tauschen wollen.
Was wir übernehmen, ist die laufende Disposition Ihres Außendienstes — nicht ein Werkzeug, mit dem Sie es selbst tun.
Monteure, Kundentermine, Verschiebungen, Rückfragen und die Wochenplanung werden bei uns operativ koordiniert. Sie geben die Regeln vor — welche Gebiete zusammengehören, was Vorrang hat, wie weit im Voraus terminiert wird —, und wir arbeiten danach.
Praktisch heißt das: Wir rufen Ihre Kunden an und vereinbaren Termine, wir bauen daraus Touren, wir informieren Ihre Monteure, und wenn etwas kippt, telefonieren wir hinterher, bis ein neuer Termin steht. Wie ein solcher Tag von morgens bis abends abläuft, steht Schritt für Schritt auf der Seite Externe Disposition im Handwerk.
Was dabei bei Ihrem Team ankommt, beschreibt die Einsatzplanung für Monteure; wie Störungen zwischen die geplanten Termine kommen, die Kundendienst-Disposition; und was davor am Telefon mit Ihren Kunden passiert, die Terminvereinbarung für Handwerksbetriebe.
Eine Tour im GaLaBau hat mit einer Tour in der Rohrreinigung wenig gemeinsam. Für zehn Gewerke steht ausführlich da, woran die Planung dort tatsächlich hängt.
Zwei Kalender nebeneinander: die Wartungsliste, die planbar ist, und der Ausfall, der es nicht ist.
Auf der Baustelle setzt das Vorgewerk den Termin. Dazu Prüfungen, die Monate vorher im Kalender stehen müssen.
Die härteste Saisonkurve von allen: Wer im Frühjahr nicht verteilt, hat im Juli keine Luft mehr.
Geplant wird mit Kolonnen und Maschinen, nicht mit einzelnen Köpfen — und das Wetter sortiert mit.
Fast nichts ist planbar. Über den Tag entscheidet, wie schnell jemand abhebt und richtig einordnet.
Das Gerüst ist der Terminanker. Nach einer Sturmnacht kommt die Arbeit einer Woche an einem Vormittag.
Der Termin hängt am Vorgewerk: Estrich trocken, Trockenbauer raus. Sonst fährt die Kolonne umsonst.
Drei Termine pro Auftrag — Aufmaß, Fertigung, Montage. Wochen dazwischen, und jede Verschiebung schiebt mit.
Beton, Kran und Nachunternehmer müssen zusammenpassen. Eine wartende Kolonne kostet in Mannstunden.
Der Turnus steht fest. Die Arbeit beginnt beim Ausfall um halb sechs und beim Objekt ohne Schlüssel.
Die Mindestlaufzeit beträgt drei Monate. Danach ist der Vertrag monatlich kündbar mit vier Wochen Frist. Drei Monate deshalb, weil vorher niemand beurteilen kann, ob es trägt: Der erste Monat geht für das gegenseitige Kennenlernen drauf, im zweiten laufen die Abläufe rund, und erst der dritte zeigt, was es Ihnen wirklich bringt.
Ihre Kunden- und Auftragsdaten gehören Ihnen. Sie bekommen sie zurück oder wir löschen sie — das regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, den wir vor dem Start schließen. Es gibt keine Datenbank, in der Sie festhängen, und kein Format, das nur wir lesen können.
Wir planen mit einem eigenen System. Das ist unser Arbeitsmittel, nicht Ihres. Sie kaufen keine Lizenz, Sie lernen kein Programm, Sie pflegen keine Stammdaten. Wenn die Zusammenarbeit endet, endet auch die Software — und Sie stehen nicht vor einem Betrieb, dessen Abläufe an einem Programm hängen, das Ihnen nicht gehört. Wie Ihr Team im Tagesgeschäft arbeitet, steht auf der Seite Einsatzplanung für Monteure.
Wir sind keine unbegrenzte Telefonzentrale und keine Notrufnummer. Wir treffen keine fachlichen Entscheidungen für Ihre Monteure und wir schließen keine Verträge in Ihrem Namen ab. Und wir können einen Betrieb nicht sortieren, der selbst nicht weiß, was bei ihm dringend ist — diese Regeln müssen von Ihnen kommen.
Es gibt vier Pakete, gestaffelt nach der Zahl Ihrer Monteure: ab 2.490 € im Monat für bis zu acht Monteure, bis 9.990 € ab einundzwanzig. Die vollständige Tabelle steht auf der Startseite. Es ist ein fester Monatspreis, keine Stundenabrechnung und keine Nachberechnung.
Nein. Sie kaufen keine Lizenz, mieten kein Programm und lernen keine Oberfläche. Wir planen mit unserem eigenen System — das ist unser Arbeitsmittel, so wie der Werkzeugkoffer des Monteurs seiner ist. Bei Ihnen läuft alles über Telefon, WhatsApp Business und E-Mail, also über das, was Ihr Team ohnehin benutzt.
Ausgehend fangen wir am ersten Tag an: Wir rufen Ihre Endkunden an, schreiben und mailen. Damit auch eingehende Anrufe bei uns ankommen, braucht es eine Rufumleitung Ihrer Nummer — die schaltet Ihr Telefonanbieter, nicht wir. Wir sagen Ihnen genau, was Sie bestellen müssen, und prüfen danach, ob die Anrufe wirklich ankommen.
Ab dem Punkt, an dem die Terminkoordination täglich ein bis zwei Stunden frisst — typischerweise ab drei bis vier Monteuren im Außendienst oder bei vielen Wartungskunden. Ein Ein-Mann-Betrieb mit drei Terminen die Woche braucht uns nicht, und das sagen wir im Erstgespräch auch.
Nein, weil die Entscheidungen bei Ihnen bleiben: welche Aufträge Sie annehmen, was etwas kostet, wer welche Tour fahren darf, was dringend ist. Wir arbeiten nach den Regeln, die Sie uns vorgeben, und melden zurück. Was wir übernehmen, ist die Ausführung — nicht die Leitung Ihres Betriebs.
Fünf Werktage nach Vertragsunterzeichnung. In der Zeit übernehmen wir Ihre Daten, richten die Kommunikationswege ein und legen die Planungsstruktur an. Der genaue Ablauf steht weiter oben auf dieser Seite.
Die Mindestlaufzeit ist drei Monate, danach vier Wochen Frist. Wenn Sie kündigen, bekommen Sie Ihre Daten in einem Format zurück, mit dem Sie weiterarbeiten können. Sie stehen nicht vor einem System, das Ihnen nicht gehört.
15 Minuten am Telefon, und Sie wissen, ob sich Auslagern bei Ihrer Teamgröße und Ihrem Gewerk rechnet. Wenn nicht, sagen wir Ihnen das auch.
15 Minuten, direkt mit Martin. Kein Verkaufsgespräch — wenn es bei Ihnen nicht passt, sagen wir das im Gespräch. Schriftlich geht auch: termine@tourcoord.de