Ein Tag von außen

Externe Disposition im Handwerk:
So läuft ein Arbeitstag ab

„Ihr macht die Disposition" ist ein Satz, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellt. Deshalb hier kein Versprechen, sondern ein Ablauf: was zwischen dem Abend vor der Tour und dem Wochenplan am Freitag tatsächlich passiert, wer wann mit wem spricht und an welcher Stelle Sie überhaupt noch vorkommen.

Ausgehend ab Tag eins: Telefon, WhatsApp, E-Mail Ein fester Ansprechpartner
Dienstag, ganz normal

Der Tagesablauf

Ein Tag in einem Betrieb mit acht Monteuren, drei Fahrzeugen und der üblichen Mischung aus geplanten Terminen und dem, was dazwischenkommt.

Am Abend zuvor

Der Tag steht schon

Die Touren für morgen sind fertig und geprüft: Reihenfolge nach Fahrweg, nicht nach Eingangsdatum. Was Sie als noch nicht terminierbar gemeldet haben, ist raus. Was nicht geht, wird jetzt umgehängt — nicht morgen früh um sieben.

Vor Arbeitsbeginn

Die Tagesaufträge gehen raus

Jeder Monteur bekommt seine Tour auf dem Weg, den er ohnehin nutzt: Adressen in der richtigen Reihenfolge, Zeitfenster, was zu tun ist und ob der Kunde etwas Besonderes gemeldet hat. Kein Login, keine App.

Erste Stunde

Die erste Abweichung

Ein Kunde öffnet nicht. Ein Monteur meldet, dass die Arbeit statt zwei Stunden vier braucht. Beides läuft bei uns auf, nicht bei Ihnen: Der Rest der Tour wird verschoben, die betroffenen Kunden werden angerufen, bevor sie selbst anrufen.

Vormittag

Terminierung der Folgewoche

Der ruhigste Block des Tages und der wichtigste: Wir rufen Ihre Endkunden an und vergeben die Termine der kommenden Woche — regional gebündelt, damit niemand zweimal in dieselbe Ecke fährt. Wer nicht abnimmt, bekommt eine Nachricht und einen zweiten Versuch zu einer anderen Tageszeit.

Steht ein Termin fest, geht die Bestätigung sofort raus — Zeitfenster, Ansprechpartner, Telefonnummer. Nicht am Vortag, sondern in dem Moment, in dem der Kunde zugesagt hat. Ein Termin, den der Kunde nur im Kopf hat, ist der, bei dem später niemand aufmacht.

Nachmittag

Nachsteuern

Neue Anfragen werden aufgenommen und eingeordnet. Störungen, die heute noch müssen, kommen in eine laufende Tour — nach den Regeln, die Sie vorgegeben haben. Wie das im Einzelnen abläuft, steht auf der Seite Kundendienst-Disposition.

Später Nachmittag

Rückmeldungen einsammeln

Was ist erledigt, was nicht, wo muss jemand ein zweites Mal hin und warum. Alles, was nicht abgeschlossen ist, bekommt sofort einen neuen Platz im Plan, statt auf einem Zettel liegen zu bleiben.

Tagesende

Morgen vorbereiten — der Kreis schließt sich

Und damit sind wir wieder am Anfang dieser Liste. Der Unterschied zu vorher: Diese Stunde sitzt nicht mehr der Inhaber ab.

Freitag

Die kommende Woche wird gebaut

Alle terminierten Aufträge werden zu Touren zusammengesetzt: nach Region, nach Priorität, nach Qualifikation des Monteurs und nach dem, was Sie zur Terminierung freigegeben haben. Sie bekommen die Wochenübersicht — und müssen nicht danach fragen.

Wer hier wen anruft — und was dafür einmal geschaltet wird

Der ganze ausgehende Teil dieses Tages braucht nichts von Ihnen: Wir rufen Ihre Endkunden an, schreiben über WhatsApp Business und per E-Mail — Terminierung, Rückfragen, Verschiebungen, Bestätigungen laufen ab dem ersten Tag über uns.

Anders ist es bei den Anrufen, die hereinkommen. Damit ein Kunde, der Ihre Betriebsnummer wählt, bei uns landet, braucht es eine Rufumleitung Ihrer Nummer auf unsere. Die schaltet Ihr Telefonanbieter, nicht wir. Wir sagen Ihnen genau, was Sie bestellen müssen, und prüfen danach, dass die Anrufe wirklich ankommen; Vertrag und Kosten dafür bleiben bei Ihnen. Haben Sie bereits einen SIP-/VoIP-Anschluss, läuft es auch direkt darüber. Ohne eines von beidem nehmen wir keine eingehenden Anrufe an — Nachrichten und E-Mails Ihrer Kunden erreichen uns davon unabhängig.

Warum hier keine festen Uhrzeiten stehen

Ein Betrieb, dessen Monteure vor Sonnenaufgang losfahren, braucht seine Tagesaufträge früher als einer, der später in den Tag startet. Deshalb steht hier die Reihenfolge und nicht die Uhr. Welche Zeiten und welche Erreichbarkeit für Ihren Betrieb gelten, wird im Angebot festgehalten, bevor Sie unterschreiben — inklusive der Frage, was außerhalb dieser Zeiten passiert.

Nicht jedes Gewerk plant gleich

Was bei Ihnen anders läuft als beim Nachbarbetrieb

Eine Tour im GaLaBau hat mit einer Tour in der Rohrreinigung wenig gemeinsam. Was eine Disposition schwierig macht, ist in jedem Gewerk etwas anderes — und genau danach fragen wir im Erstgespräch.

Sanitär & Heizung

Zwei Welten in einem Betrieb: geplante Wartung, die sich verschieben lässt, und der Heizungsausfall im Januar, der sich nicht verschieben lässt. Dazu der Kunde, der zu Hause sein muss und nur in einem engen Zeitfenster erreichbar ist.

Elektroinstallation

Auf der Baustelle hängt Ihr Termin am Vorgewerk: Ist der Putz drauf, ist der Estrich trocken? Dazu Termine mit festen Fenstern, die andere setzen, und wiederkehrende Prüfungen, die man Monate im Voraus einplanen kann — wenn sie jemand einplant.

Klimatechnik

Die härteste Saisonkurve von allen: Im Frühjahr Wartung, in der ersten Hitzewoche kippt der Kalender komplett. Wer die Wartungen früh genug verteilt, hat im Sommer überhaupt noch Kapazität für Störungen.

GaLaBau

Es wird nicht mit Monteuren geplant, sondern mit Kolonnen — und der Engpass ist oft nicht die Mannschaft, sondern der Bagger, der Anhänger oder die Anlieferung. Und über allem steht das Wetter, das die halbe Woche neu sortieren kann.

Rohrreinigung

Fast nichts davon ist planbar. Der Tag entsteht aus dem, was hereinkommt: kurze Einsätze, viele Fahrten, ständig neue Reihenfolge. Hier entscheidet nicht die Wochenplanung, sondern wie schnell jemand ans Telefon geht und richtig einordnet.

Dachdecker

Das Gerüst ist der Terminanker, an dem alles andere hängt, und das Wetter entscheidet mit. Nach einem Sturm kommen an einem Vormittag mehr Anrufe herein als sonst in einer Woche — und die müssen jemanden erreichen.

Maler und Lackierer

Zwei Termine pro Auftrag: erst das Aufmaß, Wochen später die Ausführung. Und wann ausgeführt wird, entscheidet nicht der Kalender, sondern das Vorgewerk — Estrich trocken, Trockenbauer raus, Fenster drin.

Tischler und Schreiner

Hier sind es drei: Aufmaß, Fertigung, Montage. Der Engpass ist selten die Kolonne, sondern die Werkstatt und die Lieferzeit — und ein Liefertermin, der rutscht, macht eine Montagezusage von vor sechs Wochen kaputt.

Bau und Maurerhandwerk

Geplant wird mit Kolonnen, und der Tag ist ein Zusammentreffen: Kolonne, Beton, Kran, Nachunternehmer, Vorleistung. Fehlt eines davon, steht der Rest — und zwar in Mannstunden, nicht in Minuten.

Gebäudereinigung

Der Turnus ist das Gegenteil von unplanbar: dieselben Objekte, jede Woche, zur selben Zeit. Zur Arbeit wird er in dem Moment, in dem jemand krank ist — und das ist eine halbe Stunde vor Dienstbeginn, nicht im Büro.

Jedes dieser zehn Gewerke hat eine eigene Seite mit dem, was dort konkret anders läuft. Ihr Gewerk steht nicht dabei? Das heißt nicht, dass es nicht passt. Es heißt, dass wir im Erstgespräch zuhören müssen, statt zu erzählen.

Ihre Seite

Was von alldem bei Ihnen ankommt

Der Sinn einer ausgelagerten Disposition ist nicht, dass Sie mehr sehen. Es ist, dass Sie weniger tun müssen und trotzdem wissen, wo Sie stehen. Deshalb kommt bei Ihnen nicht der Tagesbetrieb an, sondern das Ergebnis.

Sie haben einen festen Ansprechpartner, der Ihren Betrieb kennt — keine Hotline, bei der Sie jedes Mal von vorn anfangen. Und Sie bekommen die Übersichten, ohne sie anzufordern: Wochenreport und Monatsreport im Business-Paket, tägliche Statusübersicht und Auslastungsreport ab Premium.

Was Sie weiterhin selbst entscheiden, steht auf der Seite Disposition auslagern. Kurz gesagt: die Regeln kommen von Ihnen, die Ausführung von uns.

  • Der Abend gehört wieder Ihnen — die Planung landet nicht mehr auf Ihrem Schreibtisch.
  • Kunden werden von uns angerufen, bevor sie selbst nachfragen müssen — und sobald Ihre Nummer zu uns umgeleitet ist, laufen auch ihre Anrufe hier auf statt bei Ihnen.
  • Sie sehen die Auslastung Ihrer Woche, ohne sie zusammenzusuchen.
  • Ihre Monteure haben eine Stelle, die sie anrufen — und die auch abnimmt.
  • Wenn Sie eingreifen wollen, greifen Sie ein. Es gibt keinen Automatismus, der über Sie hinweggeht.
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Erzählen Sie uns, wie Ihr Dienstag aussieht

15 Minuten reichen, um zu sehen, wo bei Ihnen die Zeit hingeht und welcher Teil davon sich überhaupt auslagern lässt.

15 Minuten, direkt mit Martin. Kein Verkaufsgespräch — wenn es bei Ihnen nicht passt, sagen wir das im Gespräch. Schriftlich geht auch: termine@tourcoord.de