Tourenplanung & Disposition
Was die Termine aus dieser Seite anschließend mit der Wochenplanung machen — und für welche Betriebe sich das rechnet.
Wir rufen Ihre Kunden an, machen Termine aus und bestätigen sie — in Ihrem Namen, nach Ihren Regeln, mit Ihrer Rufnummer. Die wenigsten Betriebe haben zu wenig Arbeit. Sie haben zu wenig Zeit am Telefon: Wartungen, die fällig wären. Angebote, auf die keiner geantwortet hat. Termine, die niemand bestätigt hat, bis der Monteur vor verschlossener Tür steht. Diese Seite beschreibt, welche Anrufe wir für Sie führen — und welche nicht.
Ein Handwerksbetrieb verliert selten einen Auftrag, weil er zu teuer war. Er verliert ihn, weil zehn Tage lang niemand nachgefragt hat und der Kunde inzwischen jemand anderen hat kommen lassen.
Diese Arbeit bleibt liegen, weil sie nie dringend ist. Ein Rohrbruch meldet sich von selbst. Ein Wartungsbestand, den keiner abtelefoniert, meldet sich nicht — der fällt erst auf, wenn das Jahr vorbei ist und ein Drittel der Verträge nicht erfüllt wurde. Genauso das Angebot über 14.000 €, das seit drei Wochen offen ist: Es kostet nichts, bis es weg ist.
Telefonieren ist nicht schwer. Es ist nur nie an der Reihe. Zwischen Baustelle, Aufmaß und Abrechnung gewinnt immer das, was schreit — und der Bestandskunde schreit nicht.
Alles davon ist ausgehend und läuft deshalb ab dem ersten Tag — anders als die Annahme eingehender Anrufe, für die erst eine Rufumleitung geschaltet sein muss.
Wir bekommen von Ihnen die Liste: wer hat einen Wartungsvertrag, wann war die letzte Wartung, in welchem Monat ist die nächste fällig. Dann telefonieren wir den Bestand ab, machen Termine aus, die zur Tour in der jeweiligen Ecke passen, und melden Ihnen zurück, wer nicht will oder nicht mehr erreichbar ist. Das ist die Arbeit, die sich am schnellsten rechnet, weil der Umsatz bereits vertraglich zugesagt ist — er wird nur nicht abgerufen.
Nach einer mit Ihnen festgelegten Frist — häufig sieben bis zehn Tage — rufen wir an und fragen, ob das Angebot angekommen ist und ob etwas offen ist. Wir verhandeln nicht und geben keine Nachlässe; über Preise entscheiden Sie. Was wir liefern, ist die Antwort: zugesagt, abgesagt, oder es fehlt noch etwas. Auch ein klares Nein ist mehr wert als ein Angebot, das ewig offen steht.
Ein Termin, der vor vier Wochen ausgemacht wurde, ist keine Zusage, sondern eine Absichtserklärung. Wir bestätigen ihn vorab auf dem Weg, den der Kunde nutzt, nennen das Zeitfenster und klären die Dinge, an denen der Einsatz sonst scheitert: Ist jemand da? Steht das Fahrzeug irgendwo? Ist der Keller frei geräumt? Sagt der Kunde ab, erfahren wir es einen Tag vorher statt vor der Tür.
Ein Ersatzteil musste bestellt werden, ein Gewerk war noch nicht fertig, eine Kleinigkeit blieb offen. Der Monteur meldet uns das, wir rufen den Kunden an, sobald das Teil da ist, und setzen den Nachtermin so, dass er zu einer Tour in der Gegend passt. Ohne das bleiben diese Fälle wochenlang liegen — und tauchen irgendwann als Beschwerde wieder auf.
Für Ihre Kunden gibt es uns nicht. Wir melden uns mit Ihrem Betriebsnamen, und auf dem Display erscheint Ihre Nummer. Wer zurückruft, landet dort, wo er auch sonst landen würde. Das ist kein Versteckspiel, sondern der Punkt: Der Kunde soll mit seinem Handwerker sprechen, nicht mit einem Dienstleister dazwischen.
Dafür bekommen wir von Ihnen eine schriftliche Erlaubnis, in Ihrem Namen und über Ihre Rufnummer zu telefonieren, dazu den nötigen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Beides ist Teil des Onboardings und dauert keine halbe Stunde.
Was wir nicht machen: fremde Leute anrufen, die noch nie mit Ihnen zu tun hatten. Keine gekauften Listen, keine Privatnummern aus dem Telefonbuch, keine Haustürrunde am Telefon. Wir rufen Ihre Kunden an — Wartungskunden, Auftraggeber, Anfragende, Angebotsempfänger.
Werbeanrufe bei Privatpersonen ohne deren vorherige ausdrückliche Einwilligung sind in Deutschland unzulässig, und das Bußgeldrisiko liegt beim Auftraggeber — also bei Ihrem Betrieb, nicht bei uns. Wir halten uns deshalb an bestehende Kundenbeziehungen, auch wenn jemand ausdrücklich etwas anderes bestellen möchte. Wo bei Ihnen im Einzelfall die Grenze verläuft, klärt Ihr Anwalt besser als wir; unsere Regel ist die vorsichtige Variante.
Die Terminvereinbarung ist kein Zusatzpaket, sondern Teil der Koordination. Sie steckt im selben monatlichen Festpreis wie die Tourenplanung.
Das gehen wir im Onboarding-Termin einmal gemeinsam durch. Danach stehen die Regeln, und wir fragen nur noch bei Ausnahmen nach.
In Ihrem. Wir melden uns mit Ihrem Betriebsnamen, und beim Kunden erscheint Ihre Nummer, nicht unsere. Für den Kunden ist das ein Anruf aus Ihrem Büro — nichts anderes soll es auch sein. Dass dafür Ihre Rufnummer ausgehend genutzt werden darf, klären wir vor dem ersten Anruf schriftlich.
Nein. Wir rufen Ihre eigenen Kunden an — Wartungskunden, Auftraggeber, Leute, die bei Ihnen angefragt oder ein Angebot bekommen haben. Fremde Privatnummern aus gekauften Listen rufen wir nicht an. Das ist keine Preisfrage, sondern eine Grenze, hinter die wir nicht gehen.
Nein. Sie kaufen keine Lizenz und lernen keine Oberfläche. Wir arbeiten mit unserem eigenen System, so wie der Monteur mit seinem eigenen Werkzeug. Bei Ihnen kommen die Termine auf dem Weg an, den Ihr Betrieb ohnehin nutzt — Telefon, WhatsApp Business oder E-Mail.
Wir versuchen es zu unterschiedlichen Tageszeiten erneut, insgesamt dreimal, und hinterlassen beim letzten Versuch eine Nachricht mit Rückrufbitte. Danach geht der Fall mit Vermerk an Sie zurück. Was wir nicht tun: einen Kunden so lange anrufen, bis er genervt ist.
Diese eine Zahl sagt meistens schon, ob sich das für Sie rechnet. 15 Minuten am Telefon, dann wissen Sie es.
15 Minuten, direkt mit Martin. Kein Verkaufsgespräch — wenn es bei Ihnen nicht passt, sagen wir das im Gespräch. Schriftlich geht auch: termine@tourcoord.de